Du hast eine Website, also bist du gesetzlich verpflichtet, ein Impressum zu führen. Kein Spaß, kein Schlupfloch. Wer das ignoriert, riskiert Abmahnungen, Geldstrafen und ein Image-Crash, der länger dauert als ein Saisonwechsel.
Was muss rein?
Hier ist der Deal: Name, Adresse, Kontakt-E-Mail, Telefon, ggf. Handelsregister-Nummer und Umsatzsteuer-ID. Und das alles in leicht lesbarer Schrift – kein verstecktes Pop-Up, das nur beim Scrollen erscheint.
Der Name – keine Abkürzungen
Dein voller Firmenname, nicht „Co.” oder „Ltd.” – das Gericht liest das genau. Wer hier schummelt, bekommt schnell einen Brief vom Anwalt, und das kostet nicht nur Geld, sondern auch Nerven.
Adresse – kein Postfach
Eine ladungsfähige Anschrift, also keine reine PO-Box. Der Gesetzgeber will wissen, wo er dich erreichen kann, wenn er dich verklagen muss. Und ja, ein virtuelles Büro reicht nicht.
Technische Umsetzung – schnell und sauber
Füge das Impressum in den Footer ein, aber achte darauf, dass es nicht per CSS versteckt wird. Suchmaschinen crawlen das ebenfalls, und ein versteckter Footer ist ein rotes Flag.
Ein einfacher HTML-Block reicht aus:
<a href=”
Fehler, die du vermeiden solltest
Erstens: Fehlende Umsatzsteuer-ID, wenn du umsatzsteuerpflichtig bist. Zweitens: Unvollständige Kontaktdaten. Drittens: Veraltete Informationen – jede Änderung muss sofort aktualisiert werden, sonst ist das Impressum nicht mehr gültig.
Abmahnungen – das Monster im Keller
Ein einzelner Brief kann dein Budget sprengen. Die meisten Anwälte verlangen ein Honorar von 300 € bis 1.500 € pro Abmahnung. Und das ist nur der Anfang, wenn du die Forderungen nicht sofort erfüllst.
Wie du das Impressum prüfst
Nutze ein Online-Tool, das deine Seite scannt. Es zeigt sofort, welche Pflichtangaben fehlen. Spar dir den Rechtsanwalt, bis du wirklich ein Problem hast.
Der letzte Schritt
Jetzt, wo du alles weißt, geh sofort zu deiner Seite, prüfe das Impressum und ergänze fehlende Daten. Keine Ausreden. Mach es heute, bevor die nächste Abmahnung anklopft.
